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Der neue Medienalgorithmus: Warum Journalisten 2026 nur noch Experten mit klarer Botschaft veröffentlichen

Medien haben auch einen Algorithmus – nur menschlich

So wie Social-Media-Plattformen bestimmen, welche Inhalte angezeigt werden, filtern auch Redaktionen, welche Themen sie spielen. Der Unterschied: Hier entscheiden Menschen – aber nach Mustern.

2026 haben Journalisten immer weniger Zeit und mehr Themen auf dem Tisch. Sie wählen daher bevorzugt:

  • klare Botschaften,
  • fokussierte Experten,
  • Geschichten mit erkennbarem Nutzen für ihr Publikum.

Wer „alles für alle“ anbietet, fällt durch dieses Raster.

Was Journalisten 2026 NICHT mehr wollen

  • Allgemeine Selbstdarstellungen („Wir sind die beste Agentur…“)
  • Unklare Themen („Ich könnte mal was über Erfolg machen…“)
  • Werbliche Texte statt redaktioneller Inhalte
  • Expert:innen, die keine klare Meinung haben

Wenn du dich in E-Mails und Telefonaten schwammig ausdrückst, bist du raus – egal, wie gut du fachlich bist.

Die drei Elemente einer klaren Botschaft

1. Zielgruppe

Wem hilfst du konkret?
Beispiel: nicht „Unternehmen“, sondern „Dienstleistungsunternehmen mit 5–50 Mitarbeitern“, „Coaches im deutschsprachigen Raum“, „Arztpraxen in Österreich“.

2. Problem

Welches Hauptproblem löst du?
Beispiel: „zu wenig Sichtbarkeit“, „zu wenig Bewerbungen“, „zu hoher Stress“, „zu wenig Umsatzstabilität“.

3. Ergebnis/Vision

Was ist das Ergebnis?
Beispiel: „planbar sichtbarer werden“, „qualifizierte Bewerbungen erhalten“, „gesund wachsen“, „mehr Zeit & Freiheit im Alltag“.

Dein Medien-Statement in einem Satz

Du solltest 2026 in der Lage sein, Medien gegenüber einen Satz zu sagen wie:

„Ich helfe [Zielgruppe] dabei, [Problem] zu lösen, sodass sie [Ergebnis], ohne [Hauptschmerz].“

Beispiele:

  • „Ich helfe Coaches im DACH-Raum, ohne Ads in die Medien zu kommen, damit sie planbar Anfragen generieren.“
  • „Ich unterstütze Handwerksbetriebe in Deutschland, passende Azubis zu finden, ohne teure Agenturverträge eingehen zu müssen.“

Dieser Satz ist das Herz deiner Botschaft.

So übersetzt du deine Botschaft in Medienformate

Mit einer klaren Botschaft können daraus folgende Formate entstehen:

  • Experteninterviews („Wie Coaches ohne Instagram sichtbar werden“)
  • Gastartikel („5 Fehler, warum kleine Unternehmen keine Bewerbungen bekommen“)
  • Fallbeispiele („Wie eine Praxis in Wien durch PR neue Patienten gewann“)
  • Kommentare zu aktuellen Themen („Was bedeutet das neue Gesetz für kleine Unternehmen?“)

Je fokussierter dein Thema, desto eher kannst du zu solchen Formaten eingeladen werden.

Fazit – Schärfe zuerst deine Botschaft, dann kommt die Medienpräsenz

Viele wünschen sich Medienpräsenz, ohne ihre Botschaft wirklich geklärt zu haben. 2026 ist die Reihenfolge entscheidend:

  1. Klare Positionierung und Botschaft.
  2. Themen auf Basis dieser Botschaft entwickeln.
  3. Medien gezielt ansprechen.

Wenn du deine Botschaft schärfen und daraus echte Medienformate machen willst, buch dir eine PR-Potenzialanalyse. Wir formulieren gemeinsam dein Medien-Statement und zeigen dir, in welchen Formaten du 2026 im DACH-Raum veröffentlicht werden kannst.

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